Forderungen der GfN

Forderungen der GfN

Gesundheit – Ernährung – Umwelt

Seit nun mehr als 25 Jahren leistet die Gesellschaft für Naturheilkunde Deutschland e.V. Aufklärungsarbeit zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Umwelt. Dabei wurde von den Mitgliedern ein Forderungskatalog entwickelt, der die Zielsetzungen des gemeinnützigen Vereins zusammenfasst. Die Aufzählung dieser Forderungen ist nicht abschließend, d.h.  die Zielsetzungen des Vereins sind nicht starr und unveränderbar, sondern werden selbstverständlich an neue wissenschaftliche Erkenntnisse und aktuelle Gegebenheiten angepasst.

Bessere Ernährung

Falsche Ernährungsgewohnheiten machen nicht nur krank, sie sind auch teuer. Ernährungsabhängige Krankheiten verursachen jährlich volkswirtschaftliche Kosten von mehr als 100 Milliarden €. Sie sind für eine Reihe von oft chronischen Beschwerden ursächlich und wirken sich u.U. nach der sogenannten 20-Jahre Regel erst Jahre später krankheitsverursachend aus.

Darüber hinaus sinkt die Qualität unserer Nahrungsmittel durch belastete und überdüngte Böden und Wasser, sich immer mehr einschleichende Gentechnik, überhitzte und falsch zubereitete Lebensmittel, sowie durch Schadstoffbelastung, wie Schwermetallrückstände, Düngemittelreste (Nitrate/Pho-sphate), Pestizide, Antibiotika, Hormone, Toxine wie im Schweine- (Schweinepest), Geflügel- (Hühnerpest) und Rindfleisch (BSE).

Wir fordern eine qualitative Verbesserung unserer Lebensmittel.

Wir fordern die Abkehr von der intensiven Agrarmassenproduktion, die nur unter massivem Einsatz von chemischen Giften möglich ist und keine Rücksicht auf die gesundheitlichen, ethischen, soziologischen, ökologischen und volkswirtschaftlichen Langzeitfolgen nimmt.

Wir fordern einen Verzicht auf subventionierte EU-Überproduktion mit den Folgekosten aus kostspieliger Lagerhaltung, Billigexportverkäufen und Vernichtung von Überschüssen zu Lasten des Steuerzahlers.

Wir fordern regionale Erzeugung zu fairen Preisen, und unterstützen ökologischen Landbau und artgemäße Tierhaltung mit Bestandsbegrenzung. Wir setzen uns für die Entwicklung biologischer Methoden zur Schädlingsbekämpfung ein.

Wir fordern sauberes Trinkwasser mit verstärkten Kontrollen auf Rückstände von hormonaktiven Substanzen und Arzneimittelresten, sowie uneingeschränkten öffentlichen Zugang zu allen Untersuchungsergebnissen.

Wir schließen uns der Forderung nach Verzicht auf die tierquälerische Massentierhaltung, Lebendtiertransporte über tausende von Kilometern, Massentierschlachtungen und artfremde Zoo- und Heimtierhaltung an.

Wir fordern jeden Einzelnen auf, sich bewußt, d.h. nachhaltig, umweltverträglich und gesundsfördernd zu ernähren, und bereits beim Einkauf, der Nahrungsauswahl und Zubereitung auf vollwertige, adäquate und abwechslungsreiche Mischkost zu achten.

Bessere Gesundheit

Zauberformel Kostendämpfung im Gesundheitswesen.
Wir rufen zu einer verstärkten Eigenverantwortlichkeit auf, um durch eine nachhaltige und gesunde Lebensführung zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen beizutragen. Die Gesamtausgaben im Gesundheitsbereich belaufen sich mittlerweile auf rasante 245 € Milliarden.

Wir fordern jeden einzelnen auf, nur Ärzte und Therapeuten aufzusuchen, die in naturheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren eingehend ausgebildet sind und – außer in angezeigten Notfällen – keine allopathischen Arzneimittel verschreiben.
Der Kranke darf nicht zu einem arzthörigen Konsumenten verkommen, der in einem sterilen Dienstleistungsbetrieb unter technischen und finanziellen Sachzwängen abgefertigt wird.
Der verschreibende Arzt darf kein Verbündeter der Pharmaindustrie sein und die allopathische Medikamentenüberversorgung muss als ethische Handlung kritisch hinterfragt werden.

Trotz steigender Ausgaben und einer wachsenden Zahl von Medizinern sinkt der allgemeine Gesundheitszustand. Nur noch 30% aller Krankheiten lassen sich mit schulmedizinischen Mitteln heilen. Gleichzeitig wird die Naturmedizin zunehmend durch Novellen im Gesundheitswesen und mediale Polemik bedroht.

Wir fordern eine hygienisch einwandfreie Behandlung in Krankenhäusern. Aufgrund von vermeidbaren Hygienemängeln erkranken jährlich über 150.000 Patienten an iatrogenen Infektionen, für über ein Drittel tödlich.

Wir unterstützen die wachsende Patientenunzufriedenheit, um einen natürlichen Ausleseprozeß aus der steigenden Ärzte- und Therapeuten-schwemme auszulösen.

Im Falles unzulässigen Hinweises mancher Krankenkassen auf die Wissenschaftlichkeitsklausel (‚wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert‘) rufen wir zu einem Widerspruchsverfahren auf und fördern dies durch den Versand von Musterformularen.

Wir unterstützen die Forderung nach Erhebung von Risikozuschlägen auf Tabak, Alkohol und Zucker als Mitverursacher der selbstverschuldeten Zivilisationskrankheiten.

Wir fordern den Verzicht auf überflüssige chemische Wirkstoffe, zunehmend besorgt über Nebenwirkungen und Risiken (’je stärker die Symptomunterdrückung, desto stärker die Nebenwirkungen’); getestet an meist grausamen wie heutzutage sinnlosen Tierversuchen.

Wir fordern eine unabhängige Erfassung der Medikamenten-Nebenwirkungen und des Nutzens außerhalb der Pharmaindustrie.

Wir fordern die pharmazeutische Industrie zum Verzicht auf die abzulehnenden Werbelügen für allopathische Medikamente auf. Pillen sind weder unkomplizierte noch sinnvolle Lösungen für Lebensprobleme.

Wir fordern die pharmazeutische Industrie zum Verzicht auf die fragwürdigen Geschäftspraktiken beim Export von Arzneimitteln in die Dritte Welt auf.

Wir fordern eine gesellschaftliche Kontrolle der ärztlichen Abhängigkeit von der Pharmaindustrie.

Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer nehmen explosionsartig zum Schaden der Versichertengemeinschaft zu. Wir fordern daher als einen ersten Schritt eine gesetzliche Kontrolle und Beschränkung der Verwaltungskosten und Vorstandsgehälter für Krankenversicherer.

Wir fordern die Krankenversicherer zur verstärkten Primärprävention und zur kompletten Kostenübernahme naturheilkundlicher Diagnose- und Therapieverfahren auf.

Wir tragen durch Zusammenstellung und Verbreitung von Informationen über naturheilkundliche Diagnose- und Therapieverfahren einschließlich präventiver Maßnahmen zur Aufklärung und Weiterbildung der breiten Öffentlichkeit zu „informierten“ Patienten bei.

Medizin ist zu wichtig, um sie allein den Interessen der Schulmedizin und der Pharmaindustrie zu überlassen!

Bessere Umwelt

Umweltschutz berührt den Zusammenhang zwischen Natur und Gesundheit und bezweckt die nachhaltige Bewahrung des Lebensumfelds des Menschen. Wir unterstützen die Forderung nach lokalen und globalen Maßnahmen zum Umweltschutz und verantwortungsvollem Schutz der menschlichen Lebensbedingungen, auch im Hinblick auf kommende Generationen.
Dazu zählt die Forderung nach ökologischer Landwirtschaft, verbessertem Schutz der Landschaft und Gewässer, Müllvermeidung und Müllrecycling („Abfall darf nicht zum Müll degradiert werden“), insbesondere jedoch auch Verzicht auf Nutzung der Atomenergie (Atomkraft verletzt tiefgreifend Umwelt und unser Grundrecht auf Leben).

Wir fordern

  • umfassenden Verzicht auf Ausbringung von Klärschlamm auf landwirtschaftliche Flächen (Klärschlamm ist kein Biodünger!)
  • adäquate Gebühren für Entzug von Grundwasser durch die Industrie
  • umfassenden Ausstieg aus der Atomkraft.

Wir freuen uns, wenn auch Sie uns bei unserer als gemeinnützig anerkannten Informations- und Aufklärungsarbeit unterstützen.
Dies können Sie als Studierendes Mitglied bei einem Jahresbeitrag in Höhe von 50,00 € oder mit einer freien Spende:
Postbank München Kto. 6450-805 (BLZ 700 100 80).