So sprich nur ein Wort … Die Mantra Meditation

So sprich nur ein Wort … Die Mantra Meditation

Mantra Meditation gegen den Alltags-Stress

Im diesem Teil erfahren Sie mehr über die Wirkung von Mantren und erhalten eine Anleitung zu einer wirkungsvollen Anti-Stress-Meditation.
Das erste von mir empfohlene Mantra

Das Basis-Mantra, das ich Ihnen empfehle, ist ba-ni
zwei Silben, die jede für sich etwas in die Länge gezogen, gesprochen oder still gedacht (subvokalisiert) werden.
Also etwa: baaa-niiii gesprochen oder gedacht.

Wissenschaftliche Meinungen zur Auswahl der Mantren

Es gibt von wissenschaftlicher Seite ziemlich viele Diskussionen darüber ob es völlig ausreicht ein beliebiges Wort oder eine beliebige Wortfolge zu wiederholen, ohne dass die Auswahl des Wortes eine Bedeutung für die Wirkung hat. Wissenschaftler sehen bei der Beobachtung von Hirnströmen von Meditierenden, dass das Wiederholen beliebiger Worte bzw. Wortfolgen ähnliche Muster hervorruft und schließen daraus, dass die Wahl des Mantras –  das Wort oder die Wortfolge  –  beliebig sei. Dieser Ansatz ist falsch! Die meditativ induzierten Hirnstromwellen sind nur ein Aspekt der Meditation.

Ein Beispiel für ein Heuschnupfen Mantra

Ich gebe Ihnen hier –  nicht für Stress  – ein Beispiel für die Wirkung eines speziell und gezielt gewählten Mantras. Vor langen Jahren hatte ich jedes Jahr wiederkehrenden schweren Heuschnupfen. Ich besuchte einen Heiler, der mir ein spezielles Mantra gab. Ich benutzte es wie oben beschrieben und nach zwei Tagen war mein Heuschnupfen verschwunden, das Cortison auf dem Waschtisch überflüssig. In den zwei Folgejahren tauchte der Heuschnupfen im Frühsommer schwach auf und war dann nach einigen Tagen mit Mantra Meditieren verschwunden. Seitdem kenne ich keinen Heuschnupfen mehr.

Als Therapeut und in einem speziellen Kurz-Workshop habe ich dieses Mantra inzwischen viele Male gegeben, mit einer Erfolgsrate von fast 95 Prozent. Soviel zur spezifischen Wirkung der benutzten speziellen Mantras. Unter „Service/Seminare“ auf dieser Website der Gesellschaft für Naturheilkunde Deutschland e.V. finden Sie mehr Informationen zu diesem Vorgehen.

Anti-Stress Meditation

In der Transzendentalen Meditation von Maharishi, die ja auch wegen ihres grossen Erfolges bei der Auflösung von Stress bekannt wurde, wurden etwa 20 verschiedene Mantren benutzt, die allesamt stressauflösende Wirkung zeigen. Die Stress abbauende und auflösende Wirkung der TM Mantras war nicht das Ziel der TM Meditation, sondern ein dankbar angenommenes Nebenprodukt.

Nun ist es an der Zeit, dass ich Ihnen ein gezieltes Mantra für Ihre Stress- und Stressfolgen auflösende Meditation gebe.

Benutzen Sie nicht das schon genannte ur-christliche Mantra Maranatha   (Maa-raa-naa-thaa zu sprechen). Es wirkt in anderen Lebensfeldern, nicht primär bei Stress. Aus meiner Erfahrung empfehle ich Ihnen das schon vorgestellte ba-ni Mantra, bzw. eine Folge von zwei Mantras.

Die empfohlene Anti-Stress Meditation

Benutzen sie, wie schon vorgestellt,  ba-ni ( baaa-niii gesprochen) oder die Wortfolge ba-ni  a-yam (aa-yamm). Verwenden Sie diese Worte wie oben beschrieben. Wählen Sie intuitiv aus ob sie mit dem ba-ni  oder mit ba-ni a-yam meditieren wollen. Das kann sich von Mal zu Mal auch verändern.

Sie können dabei auch, wenn Sie das so für sich fühlen, mit ba-ni beginnen und nach einigen Minuten mit dem Mantra ba-ni  zu dem Mantra  ba-ni  a-yam übergehen. Und zum Ende der Meditation (nach 5 bis 15 Minuten) wieder zu ba-ni zurück kehren. Oder für die gesamte Zeit bei ba-ni bleiben. Sie können die gesamte Zeit das Mantra mit Stimme leise oder lauter singen, oder es einfach in Gedanken still vor sich hin sprechen.

Klang und Sinn von Mantras

Die meisten mir bekannten Mantras stammen aus dem Sanskrit, das sie aber auch zum Teil schon über Jahrtausende aus anderen Quellen übernommen hat. Man braucht beim Meditieren nicht die Bedeutung oder Übersetzung des Mantras zu kennen. Es wirkt als ein Klanggebilde. Während der Meditation sollte man nicht „intellektuell am Mantra herum denken“, sondern es einfach wiederholen, wie oben beschrieben.

Wer dennoch den „Sinn“ des Mantras ba-ni wissen möchte: übersetzt heisst bani „eine Rede“, ein „gehobener Redner“; bei den Sikhs und in Sant Mat sowie im Shabda Yoga bezeichnet dieses Wort den göttlichen Tonstrom. Das, was im Christentum als „das WORT“ bezeichnet wird (Johannes Evangelium, 1,1-18: Am Anfang war das WORT, und das WORT war bei Gott, …). Ayam wird übersetzt mit „diese Seele“, „dieser König“, „der Oberste Gott“. Es schafft eine starke Verbindung zur göttlichen Liebe, für sich und andere. Aber dies zu wissen spielt für Ihre Praxis keine Rolle.

Wer kann meditieren?

Auch Kinder können meditieren, oft ab 4 oder 5 Jahren. Sie können diese Praxis also auch Ihren Kindern zeigen, z.B. für den Umgang mit Schulstress. Manche Kinder können so schon mit sechs Jahren selbstständig und selbstmotiviert meditieren, auch wenn sie meist früher aufhören oder einschlafen als Erwachsene. Ab 14 Jahren sollten die meisten Heranwachsenden auf diese Weise meditieren können.

Nur wenige Menschen sind nicht in der Lage meditieren zu können. Manchen Stress-Geplagten fällt es am Anfang schwer „sich hinzusetzen und nichts richtig-nützliches“ zu tun. Hier hilft oft ein wenig selbst verordnete Ausdauer. Wer es trotz ernster Anläufe nicht schafft – das sind wenige – wende sich an mich. Oder benutze „zur Beruhigung“ ein ausgewähltes ACA-Signal (weiter unten dazu mehr).

Auch für Kranke kann diese Meditation eine grosse Hilfe sein, da sie innere Ruhe auslöst und oft heilende oder Heilung fördernde Auswirkungen  hat.

Wie oft sollte man so meditieren?

Die Anleitung sagt: ein- oder zweimal am Tag. Am besten morgens und abends vor dem schlafen gehen, für 10 bis 15 Minuten, nach Gefühl.

Wenn Ihr Leben ruhiger, stressfreier wird, entscheiden Sie bitte selber ob Sie die Intensität Ihrer Meditationen herabsetzen, z.B. auf einmal pro Tag, oder einige Male pro Woche.

Viele Menschen entdecken, dass diese Meditation insgesamt ihr Leben leichter und erfolgreicher macht, und auch die Beziehungen zum Umfeld spannungsfreier und angenehmer macht. Benutzen sie dann das Mantra weiter, auch wenn der ursprüngliche Auslöser, Stress Problem mit Stress, nachgelassen hat oder verschwunden ist.

Probieren Sie es aus. Ich freue mich über Ihre Kommentare!

Noch etwas:

Die Gesellschaft für Naturheilkunde Deutschland e.V. (GfN) bietet als ein anderes Mittel zum Stress Abbau auch die auf der Synchronisation der Hirnstrom Wellen aufbauenden ACA-Signale an. Wissenschaftlich gesehen, haben diese sehr verschiedenen Wege etwas Gemeinsames: die ACA-Signale induzieren in den Hirnströmen Wellen in denselben Frequenzbereichen alpha, delta und theta, wie es die Meditation auch tut. Menschen mit „Unruhe zum Meditieren“ können auch die ACA-Signale „zum Einstimmen“ auf die Meditation benutzen. Sie finden diese unter „Service/Anti-Stress-Sofortprogramm“ auf dieser Website.

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Doris Zimmermann
Gast
Doris Zimmermann

Hallo, liebes Team,

ich meditiere jetzt 3 Monate.
Zur Zeit bemerke ich eine verstärkte innere Unruhe. Kann es sein, dass verdrängte Gefühle „hochkommen“?
Außerdem bemerke ich beim abendlichen meditieren, dass ich laufend gähnen muss.
Sind dies alles normale Reaktionen?
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße Doris Zimmermann

Frank Peschanel
Gast
Frank Peschanel

Guten Tag Frau Zimmermann:
ich bin der Autor des Artikels zu dem Sie gefragt haben. Leider sehe ich hre Frage erst jetzt.

Die Effkte des Meditierens sind vielfältig und hängen auch stark von der Art der von Inen benutzten Meditation ab.

Was Sie schreiben, gehört zu typischen möglichen Begleiterscheinungen.
Unruhe
zeigt meist, dass eine alte Balance gstört wurde – „es beunruhigt“. Was dabei hoch kommt sind dann
z.B. eher die Dinge, die hinter den damit verbundenen Gefühlen stehen.

Gähnen ist ein typischer „physiologischer Effekt“, der auf verstärkte alpha-Hirnwellen hinweist.
Diese treten auf, wenn das Geist-Körper-System in einen Ruhezustand übergeht (z.B. damit verbundene starke Anti-Stress Wirkung). Ohne diesen Alpha-Zustand gibt es auch keine Kreativität im Leben.

Beste Grüsse
von
Frank Peschanel

Jomo
Gast
Jomo

Wunderbar Danke