Positives Denken – negative Wirkungen?

Positives Denken – negative Wirkungen?

Verhinderung durch selbsterfüllende Angst …

Ein lehrreiches Extrem-Beispiel lieferte eine junge Frau mit großer Angst vor Brustkrebs. Sie ließ sich –  ohne jegliche Diagnose einer Erkrankung  –  ihre gesunden Brüste fachgerecht amputieren. Das nennt man selbsterfüllende Prophezeiungen.

Beten

Nun zum Beten. Wissenschaftler und Atheisten lehnen oft im Brustton der Überzeugung, oder auf die armen „gläubigen Irren“ herabschauend, Beten als Schwachsinn ab, da es ja nichts Höheres, Übersinnliches oder gar einen Gott gäbe.
Wie „man“ ja Gott sei Dank seit der Aufklärung wisse. Diese Personen haben, trotz ihrer Ausbildungen, nicht die Beweiskraft des Placebo Effektes verstanden. Nicht „wissenschaftlich“ materiell beschreibbares, Gedachtes und Gefühltes, nicht greifbares, kann auf unsichtbaren Wegen psychische und materielle Wirkungen ausüben. So ist es nun einmal.

Wer also beim Beten mit Vertrauen nach oben schaut, sich im Gefühl mit dem Göttlichen in Verbindung setzt, und im Göttlichen die Quelle der Heilung oder Hilfe sieht und sagt: „Vater (oder: Gott), mir geht es nicht gut. Lass Heilung zu mir fließen heute Nacht und morgen, und an allen Tagen bis ich gesund bin. Bitte, gib mir Gesundheit!“, kann mit diesem positiven Denken und innerem Sprechen durchaus Hilfe auslösen.

Wir können immer wieder Berichte über so oder ähnlich ausgelöste Wunderheilungen lesen. Solche Hilfe ist noch kein Gottesbeweis, aber sie wird von im Herzen Gläubigen immer wieder erlebt und berichtet, auch wenn die Gelehrten sagen: Nicht sein kann was nicht sein darf. Und dabei spielt die Religion keine Rolle.

Dies ist uralte Praxis seit frühesten vorschamanischen Zeiten, und überall wo Religio – also Verbindung zum Göttlichen – da ist. Es gibt auch eindeutige Statistiken darüber, dass Menschen mit Gläubigkeit gesünder sind als der Bevölkerungsdurchschnitt, und länger leben.

Also: Ihre Gedanken, Einstellungen und Gefühle zu den Ereignissen des Lebens sind schöpferisch – und dies zum Guten und zum schlechten. Machen Sie sich klar, dass Angst vor Brustkrebs das Auftreten von Brustkrebs fördert.

Sie sind, um es nordamerikanisch zu sagen, Co-Creator, Mit-Schöpfer Ihres Lebens. Deswegen ist es nicht gleichgültig was Sie wie denken. In Österreich hört man immer wieder das leidende „Da kannst Di ja gleich aufhängen“ als eine Art gesellschaftsübliche rituelle Opferkommunikation. Österreich hat in Europa die höchste Suizid Rate. In der Welt der Placebos ist das sicher kein Zufall.

Das sogenannte Gute

Noch ein Wort zu gut oder schlecht, positiv oder negativ. Wenn Hitler in seinem NS-System „positiv“ dachte, brachte er Juden um. Und raubte im Osten Land für die deutschen Volksgenossen. Zum Erreichen dieser „guten“ Ziele wurde er vom deutschen Volk gewählt und bestätigt. Das Dumme am Guten ist: Als „gut“ wird von den Meisten das bezeichnet was ihnen angenehm und nützlich ist. Insofern enthalten positives und negatives Denken keine ethischen Maßstäbe. Ein Mörder kann „positives Denken“ genauso zur Vorbereitung seiner erfolgreichen Tat einsetzen.

Wenn Sie mit positivem Denken den letzten Parkplatz, und noch dazu gleich vor Ihrer Tür gefunden haben, könnten Sie einem alten Mütterchen mit Koffer einen Fußmarsch von einem halben Kilometer beschert haben.

Um es anders auszudrücken: „Positives Denken“ ist nicht gleich bedeutend mit „positivem Karma“!

Also: auch wenn es mit dem sogenannten positiven Denken manchmal ganz positiv funktioniert, muss das Ergebnis nicht unbedingt „positiv im Sinn von ethischen Wertesystemen“ sein. Das kann auch für das Beten gelten. Sie haben vielleicht schon das früher gut bekannte Gebet an den Heiligen der Feuerwehren gehört, wenn ein Gewitter aufzog: „Heiliger Florian, verschon mein Haus, zünd Nachbars Häusel an.“ Und denken sie an die im Namen des Herrn Jesus geführten „guten“ Kreuzzüge gegen die Muselmanen.

Trotzdem „positiv denken“ ?

Eigentlich geht es doch darum Schöpfer zu sein, zumindest Mit-Schöpfer der eigenen Welt und ihrer Erlebnisse. Wenn Sie vom Placebo-Effekt lernen, dass Geist über Materie Einfluss nehmen kann, und anfangen das praktisch zu tun, machen Sie einen großen Schritt in ein mehr selbstbestimmtes Leben. WAS sie dabei (mit-)schöpfen, hängt von Ihrer Liebe für sich und andere ab, vom Ausmaß der Wahrheit in der Sie leben wollen, und von der Wahlfreiheit, die Sie sich und anderen geben.

Wenn für Sie „positiv denken“ eine Praxis des verantwortlich-ethischen und selbstliebenden Schöpfers wird, tun Sie sicher etwas Wunderbares, das auch Wunder wirken kann. Vergessen Sie dabei nicht, dass bewusste Religio eine große Hilfe dabei sein kann. Und dass es Hilfsmittel gibt, wie dafür geeignete Meditation und, für einen ersten Schritt der inneren Ruhe, auch die hoch wirkungsvollen ACA-Signale der Gesellschaft für Naturheilkunde Deutschland e.V. .


Bildquelle: Titelbild “Positives Denken …” – Gerd Altmann / pixelio.de

 

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