Krebs aus Sicht der Biophysik

Brustkrebs

 

Interview mit Dr. F.A. Popp

(Nachdruck ÜberLeben 1987)
 
 

Krebs, die These, sei die Folge einer gestörten Kommunikation der Zellen im Körper. Zelleigene Lichtimpulse steuern die Entstehung und das Wachstum jeder einzelnen Zelle im Körper. Die Verfälschung der optischen Biosignale durch schädliche, krankmachende Einflüsse führt zu unkontrollierter Zellwucherung, Tumorbildung und Krebs.

 

Das sind, kurz zusammengefasst, die Forschungsergebnisse des Biophysikers Dr. Fritz Albert Popp, der seit über 40 Jahren auf den Gebieten der Theoretischen Physik und Chemie über Radiologie, Krebsgrundlagenforschung, Homöopathie und dem Einsatz der Zellstrahlungsanalytik in der Bestimmung der biologischen Qualität von Lebensmitteln arbeitet. Seine experimentellen Ergebnisse sind in mehreren Büchern veröffentlicht und verständlich dargelegt. Die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen weisen der herkömmlichen Krebstherapie völlig neue Denkansätze und Behandlungswege.

 

Dennoch oder vielleicht gerade deshalb drängt die Mehrheit der offiziellen Krebsforscher Dr. Popp in eine Außenseiterposition und belegt die von ihm ausgehenden Impulse mit kaltem Schweigen. In der Zusammenarbeit mit Institutionen und Behörden sammelt er überwiegend abweisende Erfahrungen. Anträge zur Unterstützung seiner Arbeit werden über Jahre hinweg verschleppt und in der Hoffnung, doch irgendwann einen ernsthaften Einwand zu finden, immer neue Gegengutachten zu den positiven Gutachten angefordert.

 

Dabei kam Dr. Popp, heute einer der international führenden Kapazitäten in der Biophysik, eher zufällig zur Krebsforschung, als er sich als Dozent an der Universität Marburg für Theoretische Radiologie mit zwei Molekülen beschäftigte, dem 3,4-Benzpyren. Das eine ist stark karzinogen, das andere völlig harmlos. Beide haben sowohl im chemischen als auch im strukturellen Bereich gleiche Eigenschaften. Sie unterscheiden sich aber, und das zeigen auch physikalische Rechnungen, sehr klar in den optischen Eigenschaften. 3,4-Benzpyren hat ganz andere optische Eigenschaften als 1,2-Benzpyren.

 

Da die einzigen grundlegenden Unterschiede in diesen Molekülen die optischen Unterschiede sind, war es naheliegend, anzunehmen, dass diese Unterschiede auch entscheidend für die krebserregende Wirksamkeit sind.

 

Dazu gibt es eine ganze Fülle von weiteren Hinweisen, so zum Beispiel, dass 3,4-Benzpyren aus 2 Tonnen Steinkohlenteer durch die Verwendung dieser optischen Eigenschaften isoliert werden kann. Bei diesem Verfahren wird die optische Reaktion in einem bestimmten elektromagnetischen Schwingungsbereich (Fluoreszenz bei 380 nm) überprüft, und immer die Substanz extrahiert, die charakteristisch in diesem bestimmten Bereich optisch reagiert.

 

Dieser Hinweis, der sich übrigens auf viele andere Substanzen ausweiten läßt, war für Dr. Popp Anlaß genug, der Frage nachzugehen, was diese optischen Eigenschaften mit dem Mechanismus der Krebsentstehung zu tun haben. Dieses unterschiedliche optische Verhalten war für die weitere Forschungsarbeit die entscheidende Richtschnur, in der Frage: „Wie kann Krebs entstehen? Welche molekularen Mechanismen sind daran beteiligt? Welche Wechselwirkungen sind die eigentlichen, wesentlichen Ursachen für seine Entstehung?“

 

Die Vielzahl der sich oft widersprechenden Theorien über die Krebsentstehung und die wachsende Zahl krebserregender Substanzen sind heute noch wie Puzzlesteine im großen Rätsel Krebs.

 

Rätselhaft blieb zunächst auch ein seltsamer biologischer Vorfall, der sich allerdings für die weitere Arbeit als entscheidend herausstellen sollte. Seit etwa 50 Jahren ist ein Experiment bekannt, das die sogenannte „UV-Zellstrahlung“ bestätigt. Infizierte Zellverbände können auch dann noch gesunde Zellkulturen anstecken, wenn diese jenseits einer trennenden Quarzglasscheibe wachsen. Ersetzt man das Quarzglas mit einer für elektromagnetische Strahlung im UV-Bereich undurchlässigen Glasscheibe, erfolgt keine Ansteckung der gesunden Zellverbände.

 

Träger für diese biologische Zellstrahlung im optischen Bereich sind nachweislich gebündelte Lichtteilchen, die von Dr. Popp erstmals als „Biophotonen“ bezeichnet wurden. Diese Biophotonen sind verantwortlich für alle biochemischen Zellvorgänge, die sie regulieren und steuern.

 

Das herkömmliche Modell der Biochemie kann zwar sehr viele Reaktionen beschreiben, im Testglas auch nachvollziehen, aber niemand kann die Frage beantworten, warum ein Enzym in seiner Schlüsselfunktion an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit wirkt. Die enzymatische Wirkung ist ja mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mit irgendwelchen chaotischen oder zufälligen Verteilungsvorgängen erklärbar, sondern auch das Wirken der Enzyme muß irgendwie gesteuert werden. Und die Frage ist, welche Mechanismen können diese enzymatischen Schlüsselvorgänge regulieren und kontrollieren. Dabei ist sehr naheliegend, zunächst einmal die für die biochemischen Reaktionen notwendige Anregungsenergie anzuführen.

 

Jedes Molekül, jede biochemische Reaktion braucht eine bestimmte Energieanregung, damit sie überhaupt stattfinden kann. Und diese Anregungsenergie wird durch diese Biophotonen übertragen. Das heißt, die Photonen sind letztlich – und das kann man heute sehr gut belegen, man ist zu dieser Schlußfolgerung gezwungen – die eigentlichen Regulatoren aller biochemischen Reaktionen.

 

Enzyme können diese Steuerfunktionen nicht übernehmen, denn das würde den Regelkreis in sich selbst erklären. Enzyme bedürfen ja auch einer Kontrolle, einer Regulation. Das heißt, die gesamten biochemischen Regelkreise in der Zelle werden mit Sicherheit durch Photonen gesteuert.

 

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, herauszufinden, woher diese Photonen kommen, wie sie ihre Funktionen übertragen, wie sie ihre Informationen übertragen.

 

Nun läßt sich zeigen, auch experimentell, dass diese Biophotonen eng mit der räumlichen Struktur der Erbinformation (DNA) als Doppelhelix zusammenhängen. Es liegt daher nahe, den Schluß zu ziehen, dass die DNA in ihrer Struktur mit der hohen Informationsdichte, – die DNA hat als Speicher für die Erbinformation die höchste Informationsdichte von allen Biomolekülen – diese Steuerung übernimmt. dies geschieht durch eine Art optische Abbildung. Man kann sich das so vorstellen, dass DNA, weil sie ja selbst leuchtet, in ihrem eigenen Licht die Reaktionen in der Zelle auslöst, und sie mit anderen Worten durch Aussenden von Biophotonen als Informationsträger anregt und steuert.

 

Der wichtige Bezug zur Krebsforschung liegt nun darin, neben den bestehenden Kommunikationssystemen, die im Organismus vorhanden sind, unter anderem auch das chemische Kommunikationssystem, ein Kommunikationssystem bestätigt zu finden, das eben als grundlegendes Kommunikationssystem im gesamten Organismus die INformation bringt: wann, zu welcher Zeit, an welchem Punkt die biochemischen Reaktionen stattfinden. Und dein solches Kommunikationsnetz wird durch das elektromagnetische Feld, in diesem Fall im optischen Spektralbereich, aufgespannt. Das sind eben diese Biophotonen.

 

In drei Sätzen noch einmal zusammengefaßt: Die DNA sendet Photonen aus und ist der eigentliche Regulator für alle stattfindenden biochemischen Vorgänge. Die Regulation erfolgt über die elektromagetischen Felder, die von der Erbsubstanz DNA ausgehen. Diese elektromagnetischen Felder spannen ein Kommunikationsnetz auf, das neben den anderen Netzen, zum Beispiel dem Nervennetzwerk, der Blutbahn, den chemischen Basen, eine grundlegende und führende Rolle spielt.

 

Die Krebsentstehung kann man nun nicht einzig und allein durch die Antwort auf die Frage lösen, welche Substanzen und welche chemischen Reaktionen mit der Krebsentstehung in Wechselwirkung stehen.

 

Sondern man muß letztlich die Frage lösen: warum verliert ein Zellverband seine Kommunikationsfähigkeit? Die Kontrolle darüber, wie das Krebswachstum stattfindet? Eine solche Kontrollfunktion kann nicht nur durch chemische Reaktionen erfolgen, sondern sie muß auch durch übergreifende Wechselwirkungen, die über die Dimension einzelner Zellen hinausgehen, erklärt werden. Und eine solche übergreifende Wechselwirkung ist das eben genannte Biophotonenfeld.

 

Die Biophotonenstrahlung liegt im Bereich von 200 – 800 nm und sie kann Informationen speichern und übertragen. Dies ist möglich, weil sie kohärent ist, d.h. nicht zufällig und nicht chaotisch. Aus diesem Grund ist die Biophotonenstrahlung wie Radiowellen modulierbar und zur Übermittlung von Informationen fähig.

 

Auch homöopathische Arzneimittel als Informationsträger scheinen im übrigen auf der Übertragung von Information auf biologische Schwingungsempfänger im Körper zu beruhen.

 

Messungen zeigen, dass das Biophotonenfeld bei gesunden Zellverbänden grundsätzlich unterschiedlich ist von Tumorzellverbänden. In gesunden Zellverbänden ist dieses Photonenfeld so aufgebaut, dass sich die Zellen anziehen, die Fähigkeit zeigen, sich gegenseitig zu erkennen, zu orientieren und Zellverbände zu bilden.

 

Gesunde Zellen kommunizieren über ihre Photonen so, dass sie sich gegenseitig anziehen und Zellkolonien bilden wollen; sogar unter Laborbedingungen in gezüchteten Zellverbänden. Während unter gleichen Bedingungen die entsprechenden Tumorzellen sich gegenseitig aus dem Wege gehen und keine Zellkolonien bilden wollen; sie wollen praktisch nichts miteinander zu tun haben.

 

Das ist die Ursache dafür, dass erstens das Zellwachstum oder die Wachstumskontrolle im Zellverband nicht mehr durchführbar ist – weil kommunikationsgestört – und dass zweitens gleichzeitig diese Zellen ausweichen und zu metastasieren anfangen, das heißt, zu Krebszellen auswuchern.

 

Als Ursache für eine krebserregende oder krebserzeugende Wirkung scheint sich daher abzuzeichnen, dass das Biophotonenfeld im gesunden Zellverbänden nachhaltig gestört wird. Die zuvor erwähnte optische Reaktion von 3,4-Benzpyren, die auch andere karzinogene sogenannte polyzyklische Kohlenwasserstoffe auszeichnet, deckt sich mit einem Energiebereich, in dem der wichtige Eiweißbaustein Tryptophan Biophotonen aufnimmt. Durch besondere Kopplungserscheinungen kommt es zu Verzerrungen, zu optischen Kommunikationsstörungen bei der Übertragung von Photonen. Die Grundlage für ein gestörtes Zellwachstum ist gelegt. Krebszellen sind also Zellen, bei denen die Resonanz oder die Aufnahme von Information gestört ist.

 

Für eine sinnvolle Krebstherapie im Unterschied zu der nur symptombekämpfenden und mit schweren Nebenwirkungen behafteten Chemotherapie ergeben sich mehrere Ansatzpunkte.

 

Als erster Schritt müssen neue Erkenntnisse über die Wechselwirkungen in den Zellen gewonnen werden. Messungen über charakteristische Strahlungsfrequenzen von krebserregenden und krebserzeugenden Substanzen müssen vorgenommen und mit den optischen Reaktionsbereichen oder „Antennen“ von biologischen Molekülen in den Zellen verglichen werden.

 

Im weiteren gilt es, die Beeinflussbarkeit der Zellen durch wirklich harmlose Stoffe zu untersuchen, nicht durch Chemikalien, die das Zellsystem vergiften. Wir haben heute Anlaß zu der berechtigten Vermutung, dass es keinen Stoff gibt oder geben kann, der in einem Zellverband gewissermaßen eine Resozialisierung herbeiführen kann, wenn er cytotoxisch wirkt, d.h. die Zellen zerstört.

 

Eine echte Tumortherapie muß darauf aufbauen, eine Resozialisierung im Zellverband herbeizuführen und keine Vergiftung und keine Symptomunterdrückung auszulösen.

 

Das Institut für biophysikalische Zellforschung in Kaiserslautern im Technologie-Zentrum unternimmt Versuche, um nach einem operativen Eingriff die Metastasierungsrate stark zu reduzieren. Zellkulturen des Tumors werden rekultiviert, gezüchtet und auch das optische Verhalten der Photonen gemessen.

 

Danach werden verschiedene, auch homöopathische Arzneimittel – keinesfalls jedoch cytotoxische Stoffe – auf diese Tumorzellen angewendet. Damit lassen sich das Mittel und die Dosierung optimieren und in der Nachbehandlung für den Patienten anwenden. Die Metastasierungsrate läßt sich nach Angaben des Instituts im günstigsten Fall um 80%, im Minimalfall, also im ungünstigsten Fall, um 5% reduzieren.

 

Zum Vergleich mit dem heutigen Stand der Krebsforschung befragt, meint Dr. Popp: „Was den etablierten Stand der Krebsforschung anbetrifft, dann möchte ich sagen, wir stehen völlig konträr. Auch das heutige Tumorkonzept geht noch von der meiner Meinung nach irrigen Vorstellung aus, man müßte einen Tumor vernichten; man müßte ihn lokal sozusagen zerstören. Bei einem solchen Konzept treibt man den Teufel mit dem Beelzebub aus“.

 

„Die Logik des Tumorwachstums ist die, dass im Zellverband die Zellen merken, dass sie im Verband selbst sozusagen keine Überlebenschance mehr haben, weil die Situation im Verband für sie gewissermaßen unsozial wird. Sie möchten ausbrechen. Sie möchten individualisieren, um als Einzelkämpfer eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit zu kriegen“.

 

„Das ist die Biologie des Tumorwachstums. Wenn man jetzt in einem solchen Verband mit zerstörerischen Mitteln eingreift, erhöht man geradezu die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Tumorzellen aus dem bisherigen, kommunikationsgestörten Zellverband herausbrechen statt in diesem Verband weiterzuwachsen und Kolonienbildungsfähigkeit zu zeigen“.

 

„Das ist genau das Problem dabei. D.h. man sorgt geradezu für ein Umfeld, das die übrigen Zellen auch noch dazu zwingt, Tumorzellen zu werden. Das zeigt auch die Praxis, wenn wir zum Beispiel ausrechnen, wie groß die Überlebenswahrscheinlichkeit einer Patientin ist, die im Stadium 1 Mamma-Karzinom bestrahlt worden ist. Rechnen Sie einmal aus, wie lange es statistisch noch dauert, bis sie nach einer Bestrahlung, wenn der Tumor bis auf die letzte Zelle ausgeräumt worden ist, noch lebt. Diese Zeit, die sie noch zu leben hat, ist kürzer als die Zeit, die es braucht, um von einer Tumorzelle bis zu diesem Stadium zu kommen“.

 

„Das heißt doch mit anderen Worten, man hat das Umfeld durch die Therapie noch verschlechtert, noch viel schlechter gemacht als es vorher war, freilich mit dem Gewinn, dass man die Überlebenszeit kurzfristig vergrößert hat. Aber man hat mit der gleichen Therapie die Chancen für eine echte Heilung vermindert. Das ist diese typische Gegenlogik, die wir von unserer Physik und unserer Ganzheitsvorstellung überhaupt nicht akzeptieren können“.